1. Kölner Mongolen Horde

1984 e.V.

 

 

    1. Regentin der Kölner Mongolen Horde

 

 Töregene Hatun

(1185 - 1247)

(Angela Dünwald)

 

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Töregene Hatun

War eine Naimanin nestorianischen Glaubens und gehörte zum Stamm der Merkiten. Nachdem Dschingis khan diesen Stamm 1204 unterworfen hatte, wurde Töregene seinem Sohn Ögedei als Ehefrau übergeben. Sie war Ögedeis einzige Frau, die ihm Männliche Nachkommen geschenkt hat. Nach dem Tod ihres Ehemann 1241 sicherte sich Töregene  die Unterstützung Tschagatai Khans und einiger anderer mongolischer Prinzen. Dadurch konnte sie im Frühling 1242 die Regentschaft über das Mongolische Reich übernehmen und nahm den Titel Hatun (= weibliche Form von Khan) an.  Sie wollte ihren Son Güyück zu Ögedeis Nachfolger ernennen, obwohl dieser seinen Enkel Shiremun dafür bevorzugte. Daher leitete sie Säuberungsaktionen gegen die Beamten ein, die gegenüber Ögedei loyal waren. Mehrere Minister und Gouverneure mussten aus dem Reich fliehen und wurden hingerichtet. Töregene wartete lange mit der Einberufung eines Kurultais, da sie so lange wie möglich herrschen wollte.

Beim 1246 in der Nähe von Karakorum einberufenen Kurultai gelang es Töregene ihren Sohn Güyück zum neuen Großkhan ernennen zu lassen.

 1247 wurde Töregene von unbekannten Feinden vergiftet.

 

 

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 Dschingis Khan

Der mongolischen Legende nach standen am Anfang des Stammbaums von Dschingis Khan (und auch aller Mongolen) ein Wolf und eine Hirschkuh, die sich nahe dem heiligen Berg Burchan Chaldun am Ufer des dort entspringenden Onon niederließen. 

Dschingis Khan gehörte zum Stamm der Monggol, zum Klan der Borjigin (Wildenten-Leute) und zum Unterklan der Qiyat (Kijat). Er war der älteste Sohn des Klanchefs Yesügai und seine Frau Hoe’lun-Ujin(auch Üdschin). 

 

 

 Börte
 
Als Tochter des Stammesführers der Unggirat wurde sie nach alter mongolischer Tradition schon als Zehnjährige mit dem ein Jahr jüngeren Temudschin und späteren Dschinghis Khan verlobt. Wegen der Ermordung seines Vaters musste Temudschin sie aber zunächst bei ihrem Stamm zurücklassen. Später wurde Börte von Merkiten entführt und Temudschin musste sie mit Hilfe von Togrul und Jamugha Gurkhan befreien. 
 
Dschingis Khan schätzte Börte als seine Hauptfrau sehr hoch und suchte oft ihren Rat, ebenso wie den seiner Mutter. Börte wurde auch nach seinem Tod weiterhin von den Mongolen verehrt und zur Herrscherin gekrönt.

 

 

Lager 2020

07.-09. August 2020

 


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